Sommertipps

Folgende Dinge sind uns aufgefallen

sommerLiebe Kunden,
endlich sind die Temperaturen in unseren Teichen konstant über 20 Grad gestiegen! Aber auch bei diesen Lieblingstemperaturen für unsere Koi, bei denen sie wirklich wachsen und gedeihen, gibt es einige Dinge zu beachten. Wir geben hier unsere Erfahrungswerte der letzten Wochen wieder.

 

 

 

Sauerstoffgehalt

Wir mussten feststellen, dass an den meisten Teichen regelmäßig Nitrit, Ammoniak und der pH Wert gemessen werden, aber leider nicht der wichtigste Wert, der Sauerstoffgehalt. Bei über 80 Prozent fehlt dieser Test an den Teichen, wobei hier auch Tröpfchentests gute Dienste leisten. Für genauere Messungen benötigt man elektronische Messgeräte, wobei hier zu bemängeln ist, dass bei Stichproben kein einziges Gerät richtig kalibriert war. Der auf Kommastelle genaue Wert ist auch nicht so wichtig, aber die Tröpfchentests zeigen an, ob zu wenig, viel zu wenig, ausreichend, oder sehr gut Sauerstoff zur Verfügung steht. Auffallend war auch, dass die Teiche mit Konzentratoren, bis auf eine Ausnahme, durchwegs schlechtere Werte hatten, als Teiche mit Belüfterplatten (ein Ausströmerstein ist meist zu wenig) und guter Oberflächenbewegung. Bachlauf und Wasserfall sorgen ebenfalls für gute Werte. Bitte beachten, dass in den Morgenstunden der Sauerstoffgehalt am Niedrigsten ist! Daher sollten sauerstofffördernde Maßnahmen nicht gerade da weggeschaltet werden. Wenn Ihre Koi am Morgen am Auslauf stehen und schnappen, ist das nicht anderes als Sauerstoffmangel!

 

Sonnenbrände

Die so genannten “Sonnenbrände“ halten sich heuer in Grenzen. Wobei unsere Meinung ist, dass das mit der Sonne allein herzlich wenig zu tun hat. Vielmehr ist es eher eine Kombination von Ozon, zu viel und falscher Futterzugabe, sowie zu hohem Proteingehalt im Futter, oder Stickstoffproblemen. Da wiederum ist es eine Wohltat, wenn man mit einer Zusatzpumpe einen Bachlauf, oder Wasserlauf bedient, damit das Wasser „ausgasen“ kann.

 

Futter

In gutem Futter sind alle lebenswichtigen Vitamine enthalten. Teilweise bekommen die Koi mehr Zusatzstoffe als Futter. Da ist also weniger oftmals mehr. Genauso verhält es sich mit den ganzen Wasserzugaben und Mittelchen, die unsere Fische ertragen müssen. Auch da ist nichts meist besser als irgendetwas.
Am Wichtigsten ist die Qualität des Fischmehls, das auf das Aminoäurenprofil des Koi abgestimmt sein muss! Bei kampai haben wir in einer Studie einen Futterquotienten von 1,2 nachgewiesen, dass heißt der Koi verwertet bis zu über 80% der gefütterten Menge und belastet somit Wasser und Filter viel weniger durch die geringeren Ausscheidungen.

weiter zu unserem Kampaifutter…

Was da oft in den Regalen steht, wenn wir kommen, da wird mir oft …………
Denn die wenigsten wissen, wie sich die verschiedenen Mittelchen auf das Teichwasser auswirken!

 

Kies im Teich

Als großes Problem haben sich in einigen Fällen Flachzonen mit Kiesschüttung und geringem Pflanzenbesatz herausgestellt. Prinzipiell ist ja dagegen nichts zu sagen, wenn diese Zonen mit darunter liegenden Drainagerohren auch mal durchgespült und abgelassen werden können. Ist dies nicht der Fall, schafft man sich einen idealen Nährboden für schädliche Bakterien oder Faulschlamm. Kies hat, bis zu einem bestimmten Grad, eine gute Filterwirkung und dann setzt er sich zu. Wer es nicht glaubt, sollte einfach mal eine Hand voll herausnehmen und riechen.

Mit freundlichen Grüßen,
Euer Koi Bauer Team!