21. Japanreise November 2011

Tag 1

Wir landeten am 12.November und hatten gerade noch Zeit, am Samstag Nachmittag die Oyija Koi show zu besuchen. Anschließend gingen wir noch ins Koimuseum gleich gegenüber von unserem Hotel. Beeindruckend der neu gestaltete Außenbereich. Abends genossen wir das erste japanische Abendessen.

 

Tag 2

Der erste Besuch führte uns zu marudoh. Beeindruckend seine jumbo karashigoi, chagoi und yamabuki. Peter und ich kauften je einen karashigoi mit ca. 80 cm. Außerdem kauften wir noch einen yonsai yamabuki mit 81 cm und einen sansai yamabuki mit 74 cm für unser Showbecken. Diese Koi stammen aus der izumiya Blutlinie, die ein fast matsubaähnliches Netzmuster auszeichnet. Nachmittags besuchten wir myatora, ganz viele Züchter haben Elterntiere von einer der ältesten Koifamilie in Niigata. Wir erwarben noch beeindruckende kinki und gin rin hi utsuri.

 

Tag 3

Am nächsten Vormittag trafen wir uns mit hirasawa gleich in urasa. Nur wenige Händler haben die Gelegenheit, diese 3 abgelegenen Becken mit über 300 Jumbo zu besuchen. Leider waren die Preise für nezu ogon und benigoi mit 91 und 93 so hoch, dass wir uns seit langem einmal nicht einig wurden. Trotzdem lud uns hirasawa zum Königsgarnelenessen bei den Phillippinen ein. Wir hatten ja noch einen Termin am nächsten Tag in yokowatashi.

 

Tag 4

Heute waren wir nur noch zu fünft. Wir wollten am letzten Tag nur noch schauen, aber das kennen wir ja schon !? Bei izumyia halten wir nur still zum Fotografieren. Da schwimmt der dickste shusui, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Den musste ich haben, der Preis ist uijuijui- aber gerade  noch bezahlbar. Vor dem Mittagessen (das fiel dann wie immer aus) besuchten wir wieder den alten hirasawa. Er hat mir versprochen, mir seinen besten yonsai chagoi zu zeigen, 3 1/2 Jahre alt und 80 cm. Er stammt von dem Elterntier von meinem chagoi mit jetzt 95 cm aus dem Erdbebenjahr 2004, ein Ebenbild. Es ist 15:00 Uhr, oofuchi hat abgesagt und wir beenden die Einkaufsreise.  Nein! Wir bekommen noch einen Termin bei igarashi-  Ein Glück? Mein Pech? Gleich im ersten Becken kommt mir ein beni kikokuryu mit 68 cm entgegen, ein unbeschreiblich schöner Koi mit einer einzigartigen Zeichnung, unbezahlbar. Ein ki kikokuryu mit 63 cm hat es uns auch noch angetan. Ich nenne igaraschi mein absolutes Limit, eine stolze Summe und nach langen Überlagen geht er überraschenderweise darauf ein, jetzt kann ich auch nicht mehr aus und ich schlage ein. “So, das hat jetzt noch sein müssen!” aber ich bin doch stolz, dass diese außergewöhnlichen Koi bald in Zinzenzell schwimmen! Wir beschließen die Reise mit einem wunderbaren Essen in murasake. Die Freude war sehr groß, dass wir gemeinsam mit meinem Freund Ludek feiern konnte, der seine Reise mit Kunden aus Tschechien dort begann, wo unsere endete.

Koi Bauer