32. Japanreise März 2018 Einkauf

Vorab: Keine Tosai-Reservierung möglich!!!

Tag 1:

Nach dem üblichen Flug von München nach Tokio Haneda, erster Stop nach ca 1,5 Stunden Fahrt mitten durch Tokyo bei Minuma, einem der besten Goshiki-Züchter in Japan!
Wir dürfen selektieren, ein absoluter Traum! Die Qualität ist einfach nur WOW!!!
Danach fahren wir weiter zu Kurihara, einem Bonsai- und Koizüchter, die Bonsai sind erstaunlich, mit die Besten die wir und auch unsere Kunden je bestaunen durften, teils über 250 Jahre alt was sich auf den Preis niederschlägt in teils 6-stelligen Euro-Bereichen. Nach gemeinsamem Kaffee mit ihm besichtigen wir noch seine Koi-Anlage, worauf wir spät Abends noch nach 3 Stunden Fahrt in Oyjia angelangt sind. Kurz in unser Lieblingsrestaurant Murasake und dann ab uns Berghotel und ins japanische Onzen-Bad.

Tag 2:
Es beginnt früh für uns, Abfahrt um 7:30 zu Züchter Marusaka.  Er hat für uns einen herrlichen Mix mit vielen ki shusui vorbereitet.
Danach geht es zu Marudoh, leider werden wir bei den Nisai nicht fündig, aber zum großen Erleichtern dürfen wir bei ihm tateshita und jumbo Tosai selektieren! Eine tolle Box mit Kohaku und Showa, eine mit Kujaku und Kin Matsuba und eine mit Gin Kabuto und Mukashi, die pure Freude für uns!
Es folgt großes Staunen bei Maruhiro, alle Becken knallvoll! Die Nisai-Becken hat er für uns einen Tag vorher mit den Rassen aufgefüllt die wir bestellten , darum haben wir auch 6 Boxen selektiert.
Zu guter Letzt geht es zu Hirasawa, wir schauen auch für unsere Kunden nach qualitativ sehr hochwertigen Koi und werden fündig in seiner neu gebauten Halle speziell für Showkoi und Jumbo. Wir entscheiden uns dafür, einen Shusui mit 72 cm zu kaufen, in der Hoffnung endlich nach Jahren einen für unser Showbecken zu ergattern, wir hoffen, dieser ist nicht wie alle anderen zuvor, gleich wieder verkauft!
Günther kauft auch einen shusui und Andi erfüllt sich seinen Traum nach einem perfekten hi utsuri.
Auch yosihiuki hat einen Tag vorher einen Teich mit mizuho ogon abgefischt, die wir extra bestellt hatten, sehr groß war die Freude, dass auch ki mizuho dabei waren, die wir die letzten Jahren vermißt hatten. Wir sind auch sehr dankbar, dass wir chagoi, soragoi, karashigoi, und kohaku kaufen durften mit 18-22 cm. Die Billigware mit 10-18 cm aus den Stocklisten und Becken wollen wir nicht haben. Der krönende Abschluss war, dass er uns tosai red karashi zusagte.
Ein original japanisches Abendmahl schließt unseren Tag perfekt ab!

Tag 3:

Heute frühstücken wir alle original japanisch. Es ist eine Augenweide, aber Irmi gefällt der seven eleven auch ganz gut.
Die ikeage beginnt bei NND, oomo, makoto tanaka und kobayshi. Es ist einige Zeit her, dass wir dort waren, mit dem alten tanaka war ich sehr befreundet. Oomo hat eine eigene showa Linie und züchtet mit Elterntieren von sakai und momotaro. Wir kaufen 8 nisai gosanke mit 45-56 cm. Und wir dürfen tosai shiro und gin rin shiro von kobayashi  selektieren. Diese wollen wir bis nächstes Jahr wachsen lassen, um die Entwicklung zu beobachten.
Wir besuchen shinoda und izumiya und machen Fotos von deren Elterntieren.
Bevor wir zu oofuchi fahren, rufen wir an, um sicher zu gehen, dass wir nisai selektieren dürfen.
Wir ziehen 8 Becken durch und nehmen aus jedem Becken die 4 Besten raus.
Bei Ikarashi machen wir auch einen guten Deal . Wir selektieren dutzendweise die schönsten beni kikokuryu, gin rin asagi, beni kumonryu, doitsu hariwake ochiba und gin rin und und….
Es stört uns nicht, dass wir im Finstern mit einer Stablampe fischen.

Tag 4

Unsere Kunden wollen die Koi bei aoki sehen, „nur mal schauen“. Günter kauft einen beni ginga und wir bekommen nach Langem wieder einmal drei doitsu goshiki.
Was ich nicht erwartet hätte: Ich hatte wieder einmal nach tateshita mit gin rin goshiki gefragt und wirklich, er hat was für uns vorbereitet. Das erste Mal, dass das geklappt hat, wirklich erstklassige Koi. Perlen und Diamanten im Teich, aber keine Wachstumsgiganten.
Dann dürfen wir seine tategoi im neuen Haus anschauen:
Die schönsten tosai goshiki und gin rin und doitsu metallic, die wir je gesehen haben!
Und dann kommt es, so wie es immer die letzten 4 Jahre im Frühjahr war:
letzter Züchter: Miyatora. Alle sind sich einig: Wir kaufen nichts mehr.
Günter bekommt doch noch seinen nicht mehr erwarteten kage kin ki utsuri, ich finde seit langem wieder einmal einen schönen roten kin matsuba, der aber Christa noch besser gefällt als mir.
Und Max fischt im Showbecken einen yondan doitsu maruten sanke raus, ich hatte nicht gesehen,
dass das ein doitsu war. Er mist 67 cm, und ist sansai!!! Das ist eine Weltmacht für einen doitsu!!
Ich will es nicht glauben, aber miyatora versichert mir das und stellt uns ein Zertifikat für diesen Koi aus. Aussen kühlen uns Max und ich in einer Schneemauer ab.

Aber jetzt nichts wie los nach yamanashi!